Rheinland-pfälzische Hochschulen betreiben Klimaschutz durch Ökostrom

Anlässlich der Beantwortung der Kleinen Anfrage „Ökostrombezug an rheinland-pfälzischen Hochschulen“ sagen Dr. Bernhard Braun, klimapolitischer Sprecher und Gunther Heinisch, hochschulpolitischer Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag Rheinland-Pfalz:

„Mit dem Klimaschutzgesetz für Rheinland-Pfalz haben wir im letzten Jahr auch das Ziel einer klimaneutralen Landesverwaltung einschließlich der Hochschulen bis zum Jahr 2030 festgeschrieben. Wir wollen damit erreichen, dass die öffentliche Hand beim Klimaschutz mit gutem Beispiel voran geht. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns sehr, dass unsere Hochschulen schon heute überwiegend auf Ökostrom setzen. Sie leisten durch den Bezug von Ökostrom einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und sparen jährlich zehntausende Tonnen CO2 ein. Wir setzen darauf, dass der eingeschlagene Weg auch in Zukunft weiter verfolgt wird. An vielen Hochschulstandorten, wie etwa in Kaiserslautern, Trier, Bingen oder Mainz, laufen die Stromlieferverträge Ende dieses Jahres aus.“

Die Kleine Anfrage „Ökostrombezug an rheinland-pfälzischen Hochschulen“ samt Antwort des Ministeriums der Finanzen finden sie hier:

Hintergrund:
Rheinland-Pfalz hat sich mit dem Landesgesetz zur Förderung des Klimaschutzes das Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu senken, bis 2050 soll eine Minderung von mindestens 90 Prozent erreicht werden. Gleichzeitig wird mit dem Gesetz die Vorbildfunktion des Landes in den Vordergrund gestellt. Daher ist das Ziel einer klimaneutralen Landesverwaltung bis 2030 ein wesentlicher Bestandteil des rheinland-pfälzischen Klimaschutzgesetzes.

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