Über mich

Sprecher für Hochschulpolitik, Weiterbildung und Berufliche Bildung; Petitionen und Belange des Strafvollzugs; Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften
Arbeitskreis 2: Demokratie und Infrastruktur
Arbeitskreis 3: Bildung, Soziales und Integration

Geboren Oktober 1978 in Mainz
Politikwissenschaftler (M.A.)
Landesliste RLP, Platz 18

Ausschüsse

Ausschuss für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur;
Petitionsausschuss;
Strafvollzugskommission;
Wahlprüfungsausschuss;
Ausschuss für Justiz und VerbraucherInnenschutz (Stellv.);
Zwischenausschuss (Stellv.)
Richterwahlausschuss (Stellv.)

Gremien

Landesbeirat für Weiterbildung;
Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung;
Kuratorium der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Kuratorium der FH Mainz
Mitglied im Verwaltungsrat des Studierendenwerk Mainz

Politische Vita

Seit 1995 Mitglied von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Mainz
1997 – 2004 Mitglied des Ortsbeirats Mainz-Marienborn
2000 – 2005 Mitglied des Studierendenparlaments der Uni Mainz
2000 – 2002 Vorsitzender des AStA der Uni Mainz
2000 – 2003 Jeweils ein Jahr Tätigkeit als AStA-Referent für Ökologie und Verkehr, Hochschulpolitik sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
2003 – 2007 Mitglied des Senats bzw. des Hochschulrats der Uni Mainz Seit
2004 – 2013 Mitglied des Mainzer Stadtrats
2005 – 2008 Leiter der Redaktion und Gesamtkoordination der Zeitung unipress
2005 – 2011 Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Bildung von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz
Seit 2005 Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Wissenschaft, Hochschulen und Technologie von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
2008 bis 2011 Mitglied des Parteirats von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz
2009 – 2013 Stellvertretender Ortsvorsteher und Mitglied des Ortsbeirats Mainz-Altstadt
Seit 2011 Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz
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Einstieg in die Politik

Mit großen Sympathien für kritische, alternative politische Strömungen der 1990er Jahre begann mein politisches Interesse: gegen Krieg und Gewalt, autoritäre Entwürfe, gruppenbezogene Ausgrenzung, die fortschreitende Vernichtung unserer Lebensgrundlagen.
Vor diesem Hintergrund lag es für mich nahe, in die grüne Partei mit ihrer ökologischen, sozialen, basisdemokratischen und friedenspolitischen Orientierung einzutreten. Während meines Studiums an der Uni Mainz engagierte ich mich in der studentischen und universitären Selbstverwaltung. In dieser Zeit war eine engagierte politische Vertretung der Studierenden wichtig, um dem bundesweiten Trend in Richtung Studiengebühren, Abbau demokratischer Mitwirkungsrechte und Verschulung des Studiums etwas entgegenzusetzen. Ausgehend von diesen Aktivitäten entwickelte ich das Interesse und die Motivation, stärker landespolitisch aktiv zu werden.

Der Schritt in die Landespolitik

Die erste größere landespolitische Aufgabe ergab sich aus meiner Wahl als Sprecher der grünen Landesarbeitsgemeinschaft Bildung. Kurze Zeit später folgte als Ergebnis der Landtagswahl 2006 das vorläufige parlamentarische Aus für Grün in Rheinland-Pfalz. In der Zeit ohne Landtagsfraktion war viel Engagement nötig, um mit eingeschränkten Möglichkeiten politisch wirksam zu bleiben. Vor diesem Hintergrund habe ich mich im Parteirat des grünen Landesverbands engagiert, um bei der inhaltlich-programmatischen Weiterentwicklung mitzuwirken. Ein grüner Landesverband, in dem ich politisch gut aufgehoben bin, hat eine starke sozialpolitische Ausrichtung und macht sich für individuelle Grund- und Freiheitsrechte stark. Dazu gehört auch eine fortschreitende Verwirklichung des allgemeinen Rechts auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe.

Meine Ziele und Erwartungen

Der rot-grüne Koalitionsvertrag bekennt sich zu offenen und starken Hochschulen. In diesem Zusammenhang ist es bereits gelungen, mit den Studienkonten die rheinland-pfälzische Variante der Gebührenpflicht abzuschaffen. Die zentrale Herausforderung der kommenden Jahre wird sein, auch angesichts des erfreulichen Anstiegs der Studierendenzahlen möglichst gute Studienbedingungen in der Breite zu ermöglichen. Bestmögliche Übergänge von den Schulen ins Berufsleben sind eine vorrangige landespolitische Aufgabe im Bereich der Beruflichen Bildung. Deshalb setze ich mich für bessere Rahmenbedingungen an Berufsbildenden Schulen ein. Zudem gilt es, Widerstände gegen eine Anerkennung der Gleichwertigkeit allgemeiner und beruflicher Bildung zu überwinden.
Im Strafvollzug muss der Vorrang der Resozialisierung als Vollzugsziel mit zunehmender Konsequenz durchgesetzt werden. Zudem ist es eine dauernde Aufgabe, die europäischen Strafvollzugsgrundsätze fortschreitend zu verwirklichen. Dazu gehört beispielsweise, das Leben in der Vollzugsanstalt den positiven Aspekten des Lebens in der Gesellschaft so weit wie möglich anzugleichen. Mehr Infos zu diesen und zu anderen Themen, für die ich zuständig bin, stehen sich in Kürze auf den Seiten der Fraktion zu den Themen Hochschulpolitik, Berufliche Bildung, Weiterbildung, Petitionen, Strafvollzug sowie Religions-/Weltanschauungsgemeinschaften.